Foto: James Cheung / Unsplash (CC0)
Die Abholzung im Amazonas-Regenwald sinkt auf den niedrigsten Stand seit 2016; ein System aus Dach-Sprenklern könnte Gebäude kühlen; und ein schottisches Start-up nutzt Abfälle aus der Whiskey-Produktion, um Fischöl aus Wildfischen zu ersetzen: Unsere neue Ausgabe ist da
Zwischen August 2025 und Juli 2026 sind den brasilianischen Behörden zufolge 37 Prozent weniger Wald im Amazonasgebiet gerodet worden als im Vorjahreszeitraum. Das ist der niedrigste Stand seit der genauen Erfassung der Abholzung im Jahr 2016. Bis 2030 will Brasiliens Präsident Lula da Silva die illegale Abholzung komplett stoppen.
Quelle: Zeit Online
Wenn Regenwald gerodet ist, ist er deshalb nicht unbedingt für immer verloren: Eine neue, große Studie aus Ecuador zeigt, dass die meisten Pflanzen und Tiere innerhalb von 30 Jahren wieder zurückkehren, wenn man sie unter Schutz stellt. (Archiv)
Quelle: ORF
Ohne jede Unterstützung von anderen retten Ramón Pucha und seine Familie seit Jahren seltene Pflanzen im ecuadorianischen Regenwald. Dafür holen sie Samen von stark bedrohten Pflanzenarten tief aus dem Urwald und ziehen sie auf ihrer 32 Hektar großen Finca groß. Manche der Pflanzen sind erst nach 100 Jahren ausgewachsen. (Archiv)
Quelle: Euronews
Forschende der University of Manchester haben ein System modelliert, das bei hohen Temperaturen gespeichertes Regenwasser auf Dächer sprüht und sie dadurch kühlt. Während Klimaanlagen die Außenluft noch weiter erwärmen, könnte das System Städte in heißen Sommern um fast ein Grad kühlen.
Quelle: Euronews
Neue Vorgaben der Europäischen Union sollen verhindern, dass Unternehmen ihre Produkte mit irreführenden Umweltversprechen als besonders nachhaltig darstellen. Begriffe wie „klimafreundlich“ oder „umweltverträglich“ müssen künftig besser nachvollziehbar sein.
Quelle: Deutschlandfunk
Eine neue Tablette könnte die Behandlung von HIV künftig noch leichter machen, da sie nur noch einmal pro Woche eingenommen werden muss statt wie bisher jeden Tag. In einer internationalen Studie war die Viruslast bei 93 Prozent der Teilnehmenden auch nach 48 Wochen weiterhin unterdrückt. Zudem traten keine Resistenzen auf.
Quelle: Tagesspiegel
Der wachsende Strombedarf von Rechenzentren ist ein Problem, doch er birgt auch Chancen für die Energiewende: Einer neuen Studie zufolge kann die steigende Nachfrage nach zuverlässig verfügbarem Ökostrom Investitionen in Batterien und andere Speichertechnologien vorantreiben; dies würde im Gegenzug die Stromnetze entlasten.
Quelle: Der Standard
In Freiburg hat mit der „Fundfabrik“ ein Gebrauchtwarenkaufhaus eröffnet, das rund 120.000 gebrauchten Gegenständen ein zweites Leben gibt. Viele der Waren wurden auf Recyclinghöfen gesammelt und aufbereitet, und werden zu günstigen Preisen weiterverkauft. Im dritten Stockwerk gibt es zudem ein Repair-Café.
Quelle: SWR
Viele Zuchtfische brauchen Omega-3-Fettsäuren und erhalten deshalb Fischmehl und Fischöl von Wildfischen. Ein schottisches Start-up nutzt stattdessen Abfälle aus der Whiskyproduktion und lässt darauf Algen wachsen, die Omega-3-Fettsäuren selbst produzieren. So lassen sich Fischmehl und Fischöl direkt ersetzen.
Quelle: Euronews
Der Schwarze Kiefernprachtkäfer verfügt über besondere Sinnesorgane, mit denen er Waldbrände noch in Entfernungen von 80 Kilometern erkennen kann. In Zukunft könnten sie zum Vorbild für neue, kostengünstige Brandmeldesysteme werden.
Quelle: Euronews
In Spanien wird derzeit untersucht, ob Europäische Bisons dabei helfen können, das Risiko von Waldbränden zu verringern. Die großen Pflanzenfresser halten Sträucher und andere brennbare Materialien kurz und könnten so die Ausbreitung von Bränden erschweren.
Quelle: Euronews
In einem Café in Arnheim können Gäste ihren Kaffee ausschließlich per Gebärdensprache bestellen. Die entsprechenden Zeichen werden auf einem Bildschirm am Tresen vorgemacht. Insgesamt gibt es in den Niederlanden schon mehr als 50 solcher Cafés. Bei den Gästen kommen sie gut an.
Quelle: Deutsche Welle