Der Alkoholkonsum in den USA fällt auf das niedrigste Niveau seit 1939; eine Berliner Online-Plattform zeigt Orte an, die bei Hitze Abkühlung bringen; und ein Projekt in Hamburg verwandelt Büros in Wohngemeinschaften: Unsere neue Ausgabe ist da
In einer neuen Umfrage geben nur 54 Prozent der Befragten in den USA an, Alkohol zu trinken. Seit dem Ende der Prohibition 1939 war der Wert nie so niedrig. Unter anderem Frauen und junge Menschen gaben an, weniger Alkohol zu trinken.
Bierkonsum in Deutschland geht zurück, alkoholfreie Sorten beliebt wie nie
Erstmals seit Beginn der Erhebungen 1993 ist der Bierkonsum in Deutschland im ersten Halbjahr unter die Marke von vier Milliarden Litern gefallen. Der Absatz von alkoholfreiem Bier steigt dagegen immer weiter an. Innerhalb von zehn Jahren hat er sich fast verdoppelt.
Um Hitzeschäden vorzubeugen, hat der Berliner Senat ein spezielles Online-Portal eingerichtet. Dort ist unter anderem eine Karte mit Trinkwasserbrunnen, Bademöglichkeiten und kühlen Orten wie etwa Museen zu finden. Daneben gibt es Tipps zum richtigen Verhalten bei hohen Temperaturen.
Neue Technologie senkt Stromverbrauch von Klimaanlagen stark
Forschende der Harvard University haben eine neue Technologie für Klimaanlagen entwickelt, die Luftfeuchtigkeit und Temperatur getrennt reguliert. Eine ultradünne Membran filtert den Wasserdampf aus der Luft, bevor sie gekühlt wird. Dadurch wird Strom gespart und der Energieverbrauch sinkt um bis zu 60 Prozent.
UN-Abkommen gegen Plastikmüll: Wie es nun weitergehen kann
Erneut haben die Verhandlungen über ein globales Plastikmüll-Abkommen keinen rechtlich verbindlichen Vertrag hervorgebracht, dabei sind mehr als 100 Staaten dafür. Sie sollten nun vorangehen: mit Produktionslimits, Recyclingvorgaben, Plastiksteuern und Finanzhilfen an ärmere Länder. (Kommentar)
In Hessen startet ein Pilotprojekt, bei dem das Finanzamt die Steuererklärung für ausgewählte Bürger übernimmt. Sie müssen den Vorschlag nur noch prüfen und zustimmen. Das Vorhaben soll den Verwaltungsaufwand verringern und den Prozess für Steuerzahler deutlich vereinfachen.
In Hamburg stehen immer mehr Büroflächen leer, gleichzeitig entstehen zu wenige Wohnungen. Ein studentisches Projekt zeigt, wie ungenutzte Büroräume zu Wohngemeinschaften werden können. Am Alten Fischmarkt wurde dafür eine ganze Büroetage in eine temporäre WG mit Küche, Dusche und Gemeinschaftsraum umgebaut.
Wie lassen sich verwaiste Plätze und verödete Viertel neu beleben und sinnvoll nutzen? Projekte in München, Magdeburg und Amsterdam zeigen, wie neue Ideen und Konzepte Leerstand verhindern und die lokale Gemeinschaft stärken können.
Ein „Lebenshof“ für verletzte und behinderte Tiere
In Kriegen und bei Verkehrsunfällen werden nicht nur Menschen verletzt, sondern auch Tiere. Die 40-jährige Lara Sohn hat eine Auffangstation für sie geschaffen. Dort flitzen Hunde in kleinen Rollstühlen über die Wege oder spielen Fangen mit Katzen, die „Rutschsäcke“ tragen und sich nur mit der Kraft ihrer Vorderläufe bewegen.
In der Grundschule Oppenweiler wird Schulsozialarbeiterin Anina seit Kurzem von ihrer Hündin Hildegard unterstützt. Der Hund begleitet die Kinder im Unterricht und bei AG-Spaziergängen, spendet Streicheleinheiten und fördert die Verantwortung. Kinder mit Problemen können sich Hildegard anvertrauen und öffnen sich dadurch leichter.