Ein Projekt in Großbritannien soll den Kreislauf aus Armut und Ausgrenzung durchbrechen; in der Sächsischen Schweiz helfen Kinder und Vögel, Eichen zu pflanzen; und in Lettland hilft eine Klimaschutzmaßnahme bei der Landesverteidigung: Unsere neue Ausgabe ist da
In Großbritannien startet ein Pilotprojekt, das obdachlosen Menschen den Zugang zu einem eigenen Konto ermöglicht. Es soll ihnen helfen, wieder am wirtschaftlichen Leben teilzunehmen und den Kreislauf aus Armut und Ausgrenzung zu durchbrechen.
Forschende der Universität Chicago haben einen Nanofaser-Filter entwickelt, der CO2 direkt aus der Raumluft von Gebäuden entfernt. Statt großer Abscheidungsanlagen lässt sich der Filter in bestehende Lüftungen integrieren. Zudem soll er Energie sparen.
Einst prägten Eichen das Bild der Sächsischen Schweiz. Ein neues Projekt soll dazu beitragen, dass es künftig wieder mehr von ihnen gibt. Der Ansatz ist ungewöhnlich: Kinder sammeln Eicheln als Saatgut, Vögel verstecken sie im Wald.
Trockengelegte Moore wieder zu vernässen gilt als eine der wichtigsten Maßnahmen gegen den Klimawandel. Jetzt hat auch das lettische Militär daran Interesse, denn entlang der Grenze zu Russland wären sumpfige Feuchtgebiete ideale Panzersperren.
Ohne Deutschkenntnisse konnten ukrainische Studierende bisher kaum ein Studium in Deutschland aufnehmen. Durch ein Pilotprojekt an der Universität Gießen ändert sich das nun: Sie bietet in Zusammenarbeit mit der Kyiv‑Mohyla Academy Blockseminare vor Ort an, etwa in Chemie oder Internationale Beziehungen.
Initiativen wie Kenyas Kids Can verwandeln alte Schiffscontainer in Klassenzimmer; andere entwickeln mobile Computerlabore. Betrieben wird beides mit Solarenergie. Die Projekte sollen die Kinder mit der Welt verbinden und helfen, die “digitale Kluft“ in Kenia zu schließen.
Ein kleiner Verein aus Bayern will Familien eine bessere Lobby verschaffen. Zudem vernetzt er Nachbarn untereinander, um praktische Probleme zu lösen. So hilft nun eine türkische Familie ohne Balkon dem älteren Ehepaar gegenüber bei der Gartenarbeit und darf im Gegenzug Obst und Gemüse anbauen.
Über die Plattform Abundo kann man in einigen Städten für 29 Euro im Monat unbegrenzt Besuche von Kulturveranstaltungen buchen. Veranstalter erhoffen sich dadurch ein neues Publikum und die Besucher profitieren nicht nur von günstigen Preisen.
Wer an Demenz leidet, hat nur selten ein Gefühl von Vertrautheit. Eine Demenzkneipe in Duisburg bringt es für einige zurück, indem sie Erinnerungen an frühere Zeiten aktiviert. Selbst Menschen, die kaum sprechen können, singen dort plötzlich wieder ganze Lieder.