Best of August: Zweitgrößtes Naturschutzgebiet Amerikas, Spiele gegen Müll, Freundschaftszeit für Angestellte

Best of August: Zweitgrößtes Naturschutzgebiet Amerikas, Spiele gegen Müll, Freundschaftszeit für Angestellte

Regenwald in Tikal, Guatemala

Von fallenden Suizidraten weltweit bis hin zu neuen Lösungen gegen Wohnungsnot: Hier kommt unser Rückblick auf die wichtigsten und spannendsten konstruktiven Nachrichten aus dem vergangenen Monat.

Drei Länder planen Amerikas zweitgrößtes Naturschutzgebiet
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Drei Länder planen Amerikas zweitgrößtes Naturschutzgebiet

Mexiko, Guatemala und Belize planen ein länderübergreifendes Naturschutzgebiet. Mit einer Größe von fast sechs Millionen Hektar wäre es das zweitgrößte Naturschutzgebiet Lateinamerikas nach dem Amazonas-Regenwald.

Quelle: Deutschlandfunk

Suizidraten weltweit deutlich gesunken
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Suizidraten weltweit deutlich gesunken

Einer neuen Auswertung zufolge ist die globale Suizidrate seit 1990 um fast 30 Prozent gesunken. Als Grund für die Entwicklung in Europa wird unter anderem die Stärkung sozial-emotionaler Kompetenzen bei Jugendlichen angeführt. Allerdings seien „die Zahlen weiterhin zu hoch“.

Quelle: Tagesschau

Keine Verkehrstoten in Helsinki seit einem Jahr
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Keine Verkehrstoten in Helsinki seit einem Jahr

In Finnlands Hauptstadt ist seit Juli 2024 kein Mensch mehr im Straßenverkehr gestorben. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Der wichtigste sei aber Tempo 30, sagt ein Verkehrsplaner.

Quelle: Tagesschau

Alkoholkonsum in USA fällt auf Rekordtief
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Alkoholkonsum in USA fällt auf Rekordtief

In einer neuen Umfrage geben nur 54 Prozent der Befragten in den USA an, Alkohol zu trinken. Seit dem Ende der Prohibition 1939 war der Wert nie so niedrig. Unter anderem Frauen und junge Menschen gaben an, weniger Alkohol zu trinken.

Quelle: WDR

Bierkonsum in Deutschland geht zurück, alkoholfreie Sorten beliebt wie nie
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Bierkonsum in Deutschland geht zurück, alkoholfreie Sorten beliebt wie nie

Erstmals seit Beginn der Erhebungen 1993 ist der Bierkonsum in Deutschland im ersten Halbjahr unter die Marke von vier Milliarden Litern gefallen. Der Absatz von alkoholfreiem Bier steigt dagegen immer weiter an. Innerhalb von zehn Jahren hat er sich fast verdoppelt.

Quelle: MDR

 
Rostock will plastikfrei werden
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Rostock will plastikfrei werden

Die Rostocker Stadtverwaltung will die Stadt nachhaltiger gestalten. Rund 20 Unternehmen haben sich der Initiative „Plastikfreie Stadt“ bereits angeschlossen. So gibt es beim Stadtfest einen Greifautomaten mit gebrauchten Kuscheltieren, ein Laden verleiht gebrauchtes Geschirr und immer mehr Unverpackt-Läden verkaufen Lebensmittel ohne Plastikverpackung.

Quelle: NDR

Zürich: Ein Spiel gegen den Müll
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Zürich: Ein Spiel gegen den Müll

Selbst die saubere Schweiz hat ein Problem mit achtlos weggeworfenem Müll auf Straßen, Plätzen und in Parks. In Zürich kamen zwei junge Männer deshalb auf eine Idee: Wer Müll sammelt, bekommt Punkte und kann Preise gewinnen.

Quelle: Tsüri

Offshore-Windanlagen als neue Algenfarmen
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Offshore-Windanlagen als neue Algenfarmen

Forschende aus Bremerhaven haben ein Konzept entwickelt, bei dem Offshore-Windanlagen auch für den Anbau von Algen genutzt werden. Die Algen wachsen an Seilen, die an den Fundamenten der Windräder befestigt sind, und lassen sich als Nahrungsmittel, in der Kosmetik oder für die Industrie nutzen.

Quelle: taz

Dieser Radweg speichert CO2
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Dieser Radweg speichert CO2

Im österreichischen Burgenland entsteht der erste Radweg aus Pflanzenkohle-Asphalt, der CO2 dauerhaft speichert. Die Pflanzenkohle bindet das Kohlendioxid im Belag und verhindert so, dass es in die Atmosphäre gelangt. Nach einem einjährigen Praxistest soll der Asphalt auch bei anderen Infrastrukturprojekten eingesetzt werden.

Quelle: Der Standard

E-Bikes ersetzen häufiger Autos als gedacht
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E-Bikes ersetzen häufiger Autos als gedacht

Einer neuen Studie zufolge ersetzen E-Bikes Autofahrten öfter als bislang vermutet: Fast jede zweite E-Bike-Fahrt wäre demnach ansonsten mit dem Auto gemacht worden. Bezogen auf die gefahrenen Kilometer liegt der Anteil der ersetzten Fahrten sogar bei mehr als 60 Prozent.

Quelle: taz

Joggende Polizistinnen decken "Catcalling" auf
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Joggende Polizistinnen decken „Catcalling“ auf

Im Rahmen der Kampagne „Jog On“ gehen Polizistinnen in England in Zivil joggen, um Straßenbelästigung sichtbar zu machen und deren Urheber über die Folgen aufzuklären. Bis zum ersten Vorfall soll es keine 20 Minuten gedauert haben.

Quelle: FAZ

Neue App hilft bei der Erkennung häuslicher Gewalt
Foto: via watson.de

 

Neue App hilft bei der Erkennung häuslicher Gewalt

Das Berliner Unternehmen Frontline hat eine App entwickelt, die Frauen vor häuslicher Gewalt schützen soll. Mithilfe von KI analysiert die App Lizzy einen digitalen Fragebogen, um das Gewaltrisiko einzuschätzen und Beratenden so zu ermöglichen, schneller Schutzmaßnahmen einzuleiten. Dabei erreicht sie eine Treffsicherheit von 80 Prozent und übertrifft andere Methoden deutlich.

Quelle: Watson

Sonartechnik sorgt für schnellere Rettung in Badeseen
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Sonartechnik sorgt für schnellere Rettung in Badeseen

Mit Hilfe eines Sonargeräts können Rettungsschwimmer der DLRG Vermisste unter Wasser schneller finden und so ihre Überlebenschancen deutlich steigern. Möglich sind Ortungen in bis zu 50 Meter Tiefe.

Quelle: NDR

Augentropfen statt Lesebrille
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Augentropfen statt Lesebrille

US-Forschende haben Augentropfen entwickelt, die Altersweitsichtigkeit für bis zu zehn Stunden ausgleichen – als Alternative zu einer Lesebrille. In den USA kommen sie demnächst auf den Markt.

Quelle: Futurezone

Erste Erfolge für Impfstoffe aus Afrika
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Erste Erfolge für Impfstoffe aus Afrika

Während der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie abhängig Afrika von Impfstoff-Importen aus dem Ausland ist. Nun sind in mehreren Ländern Produktionsstätten im Aufbau. Dabei hilft auch ein neues Finanzierungssystem. Zudem soll die neue African Medicines Agency einheitliche Standards setzen und Medizinprodukte regulieren.

Quelle: Deutsche Welle

Düsseldorf: Online-Tool erkennt Wuchermieten
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Düsseldorf: Online-Tool erkennt Wuchermieten

Ein neues Online-Angebot des Düsseldorfer Mietervereins kann zu hohe Mieten nicht mehr nur erkennen, sondern auf Wunsch auch direkt bei der Wohnungsaufsicht der Stadt anzeigen. Es soll dafür sorgen, dass die Stadtverwaltung mehr gegen Mietwucher unternimmt.

Quelle: WDR

Ein "Azubi-Haus" gegen die Wohnungsnot
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Ein „Azubi-Haus“ gegen die Wohnungsnot

Das „Azubi-Haus“ der Stadtwerke Osnabrück zeigt, wie günstiges Wohnen für Auszubildende funktionieren kann: Ein Zimmer kostet dort nur 200 bis 250 Euro warm. Die Stadt plant nun einen größeren „Azubi-Campus“ nach diesem Vorbild. Auch andere Städte wollen nachziehen.

Quelle: NDR

Pop-Up-Wohnen: Wie Büros zu WGs werden können
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Pop-Up-Wohnen: Wie Büros zu WGs werden können

In Hamburg stehen immer mehr Büroflächen leer, gleichzeitig entstehen zu wenige Wohnungen. Ein studentisches Projekt zeigt, wie ungenutzte Büroräume zu Wohngemeinschaften werden können. Am Alten Fischmarkt wurde dafür eine ganze Büroetage in eine temporäre WG mit Küche, Dusche und Gemeinschaftsraum umgebaut.

Quelle: NDR

Ein Dorf in der Stadt
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Ein Dorf in der Stadt

Wie lassen sich verwaiste Plätze und verödete Viertel neu beleben und sinnvoll nutzen? Projekte in München, Magdeburg und Amsterdam zeigen, wie neue Ideen und Konzepte Leerstand verhindern und die lokale Gemeinschaft stärken können.

Quelle: ZDF

"Ich wollte nicht sagen müssen: Ich habe Europa zubetoniert"
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„Ich wollte nicht sagen müssen: Ich habe Europa zubetoniert“

Sebastian Schels Firma baut Supermärkte für alle großen Ketten, bis vor fünf Jahren mit viel Stahl und Beton. Seitdem setzt er voll auf Nachhaltigkeit: Neben Holz als Hauptbaustoff und Seegras zum Dämmen entstehen wasserdurchlässige Parkplätze und bepflanzte Außenanlagen mit Eidechsenburgen und Insektenhotels.

Quelle: Zeit

Optimistische Menschen leben länger
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Optimistische Menschen leben länger

Langzeitstudien zeigen, dass die Lebenserwartung von optimistischen Menschen rund zehn Prozent über der von pessimistischen liegt. Auch bei vielen anderen Gesundheitswerten schneiden sie besser ab. Ob Optimismus der Grund dafür oder eher eine Folge davon ist, ist noch nicht abschließend geklärt. Wahrscheinlich ist aber eine Wechselwirkung.

Quelle: Tagesschau

"Ich bin ein wütender Optimist geworden"
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„Ich bin ein wütender Optimist geworden“

Gerät die Welt gerade „aus dem Gleichgewicht“? Der Zukunftsforscher Tristan Horx erklärt die aktuellen Backlashs und Retro-Kulte lieber mit Gegentrends. Im Interview erklärt er, warum die Zukunft manchmal Umwege macht und warum er den Pessimisten die Wut wegnehmen will.

Quelle: Deutschlandfunk

Pilotprojekt in Schweden: Freundschaftszeit für Angestellte
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Pilotprojekt in Schweden: Freundschaftszeit für Angestellte

In einem Pilotprojekt in Schweden erlaubt eine Apothekenkette ihren Angestellten, jede Woche 15 Minuten freundschaftlich mit anderen Menschen zu verbringen – während der offiziellen Arbeitszeit. Das Projekt ist Teil einer nationalen Strategie gegen Einsamkeit.

Quelle: Deutschlandfunk Nova

Stammtisch gegen Einsamkeit
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Stammtisch gegen Einsamkeit

Laut WHO ist jeder sechste Mensch weltweit von Einsamkeit betroffen. In Frankfurt soll dagegen der „Babbel-Nett-Stammtisch“ helfen: Dreimal pro Woche gibt es moderierte Treffen an unterschiedlichen Orten, bei denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

Quelle: Die Zeit

Warum Tanzen glücklich macht
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Warum Tanzen glücklich macht

Die Neurowissenschaftlerin und ehemalige Profi-Tänzerin Julia F. Christensen erforscht die Wirkung des Tanzens auf das Gehirn. Eines ihrer Ergebnisse: Schon eine Tanzpause von fünf bis acht Minuten hebt unsere Stimmung signifikant. Außerdem in der Doku „Just dance!“: eine Hip-Hop-Gruppe, die mit Berliner Schülern arbeitet, und eine gehörlose Ballerina.

Quelle: Arte

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