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Jede dritte Stellenausschreibung hat bereits einen Bezug zur „Green Economy“; neue Tarife erlauben Haushalten erstmals, mit dem eigenen Elektroauto Geld zu verdienen; und ein schwedisches Fußballstadion macht den Urin von Fans zu Dünger: Unsere neue Ausgabe ist da
Eine neue Analyse zeigt, dass jede dritte Stellenausschreibung inzwischen einen Bezug zu Themen wie Energiewende, Kreislaufwirtschaft, oder Klimaschutz hat. 2019 war es nur jede fünfte Stelle gewesen. Der Wandel zeigt, dass die „Green Economy“ keine eigene Branche ist, sondern sich durch fast alle Bereiche der klassischen Wirtschaft zieht.
Quelle: Klimareporter
Eine aktuelle Studie zeigt, dass deutsche Städte und Landkreise ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien bis 2033 auf 12,4 Milliarden Euro mehr als verdoppeln können. Dabei könnten mehr als 50.000 neue Arbeitsplätze entstehen, vor allem in ländlichen Regionen.
Quelle: taz
Beim bidirektionalen Laden können Haushalte die Stromnetze stabilisieren, indem sie bei hoher Nachfrage Strom von Elektroautos zurück ins Netz speisen. Bisher war das nur Theorie. Nun legen Konzerne die ersten Tarife vor. Privatpersonen mit passender Wallbox können so erstmals Geld mit der Technik verdienen.
Quelle: taz
Stickstoffhaltige Dünger schaden dem Klima. Zudem liegt ein Drittel des weltweiten Düngerhandels derzeit auf Eis. Gleichzeitig belasten die Ausscheidungen der Zuschauer bei großen Sportveranstaltungen die Umwelt. Ein Stadion in Schweden testet deshalb, ob es möglich ist, den Urin der Zuschauer systematisch als Dünger weiterzuverwenden.
Quelle: Euronews
In einer neuen Fischzuchtanlage an Land in Nordschweden sollen mehrere Arten zusammenleben, so dass jede Fischart die Ausscheidungen einer anderen verwerten kann. Dadurch entsteht kein Abfall. Zudem wird die Anlage mit der Abwärme eines benachbarten Kraftwerks beheizt.
Quelle: Reset
Immer wieder wird behauptet, mit Deutschland gehe es steil bergab. In den sozialen Medien kursieren sogar Videos, deren Autoren im Auswandern die letzte Rettung sehen. Der „Immigration Index 2026“ kommt zu einem anderen Ergebnis: Er stuft Deutschland als fünftbestes Land zum Auswandern weltweit ein.
Quelle: Euronews
Immer wieder tauchen neue Trends rund um Gesundheit, Ernährung oder Selbstoptimierung auf. Was davon funktioniert, ist auf den ersten Blick oft schwer zu erkennen. Die Gründerin Teresa Herzog entwickelt deshalb mit „vibeload“ ein Recherche-Tool, das Content-Kreatoren im Gesundheitsbereich hilft, neue Trends schnell auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen.
Quelle: Frankfurter Rundschau
Erstmals seit 20 Jahren rauchen wieder deutlich mehr Jugendliche. Bei Mädchen ist der Anstieg besonders stark. Deutschland folgt damit einer Entwicklung, die in anderen Ländern schon früher eingesetzt hat. Fachleute wissen, was dagegen helfen würde.
Quelle: Zeit Online
Uwe Schneidewind war Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Dann ging er als Oberbürgermeister in die Politik, um die grüne Transformation zu beschleunigen. Doch das war schwieriger als gedacht. Im Interview erklärt er, wie Politiker den Wandel oft blockieren und was er heute anders machen würde.
Quelle: Klimareporter
Nach dem EU-Verbot für Einwegplastik musste eine Fabrik in Italien schließen. 67 Angestellte wurden entlassen. Doch dann gründeten einige von ihnen eine Genossenschaft und stellten die Produktion auf kompostierbare Materialien um. Inzwischen gilt das Projekt als Beispiel für die Verbindung von Innovation, sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit.
Quelle: Euronews