Foto: Alyona Kaptyonkina via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Die Zahl der einst bedrohten Saiga-Antilopen steigt auf 4,6 Millionen; eine App vernetzt Feuerwehrleute mit hilfsbereiten Landwirten; und immer mehr Menschen nehmen an Spazierclubs teil: Unsere neue Ausgabe ist da
Anfang der 2000er Jahre gab es in Kasachstan aufgrund von Wilderei, Krankheiten und Lebensraumverlust nur noch weniger als 25.000 Saiga-Antilopen. Seitdem hat sich die bedrohte Population fast verzwanzigfacht. Gründe für die Erholung sind unter anderem größere Schutzgebiete und stärkere Maßnahmen gegen Wilderei. (Artikel auf Englisch).
Quelle: Astana Times
Manche Landwirte haben größere Wassertanks als die Feuerwehr. Doch im Ernstfall kann es mühsam sein, sie zu finden. Die App „Red Farmer“ hat deshalb eine Datenbank mit Landwirten erstellt, die bereit sind, beim Löschen von Bränden zu helfen. In mehreren Bundesländern ist sie bereits aktiv.
Quelle: NDR
Viele deutsche Städte führen derzeit Verbote gegen Wasserknappheit ein. Gleichzeitig fließen große Mengen an weiter nutzbarem Wasser täglich in die Kanalisation ab. Forschende entwickeln deshalb neue dezentrale Anlagen, die Abwasser direkt vor Ort reinigen und als Wasserreserve nutzbar machen.
Quelle: Frankfurter Rundschau
Eine neue Metastudie hat mehr als 1.600 Fallstudien aus europäischen Städten ausgewertet. Das Ergebnis: Die passenden Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung hängen vom Typ der Stadt ab. Für eine schrumpfende Stadt in Osteuropa könnte eine ähnliche Kommune in England das passendere Vorbild sein als die boomende Nachbarstadt.
Quelle: Klimareporter
Tschechien baut seine psychiatrische Versorgung um und setzt dabei auf wohnortnahe Zentren für psychische Gesundheit. In den Einrichtungen arbeiten Psychiater, Psychologinnen, Pflegekräfte und Sozialarbeiter zusammen. Sie sollen Menschen ganzheitlich unterstützen, bevor Klinikaufenthalte notwendig werden.
Quelle: WDR
Ein chinesisches Forschungsteam hat aus Pilzfäden ein Material entwickelt, das sich nach Beschädigungen selbst reparieren kann. Es ist biologisch abbaubar und bietet nach einer speziellen Einfärbung sogar Schutz vor UV-Strahlung. Künftig könnte das Material unter anderem in der Architektur, der Biomedizin sowie für Verpackungen und Bekleidung eingesetzt werden.
Quelle: n-tv
Eine neuartige Kühlkabine aus Japan soll Menschen bei hohen Temperaturen schnell abkühlen und vor gesundheitlichen Folgen schützen. Die begehbare Box hat eine Innentemperatur von 15 Grad und leitet gezielt kalte Luft auf Kopf, Nacken, Schultern und Rücken. Mögliche Einsatzgebiete sind Baustellen, Äcker oder andere sonnige Arbeitsorte.
Quelle: Spiegel
Vielen Polizeidienststellen fehlt Personal. Immer öfter kommt deshalb Unterstützung von spezialisierten Zivilpersonen und neuen Technologien. So helfen Hacker, ehrenamtliche Teams oder Forscher mit Drohnen, Vermisste aufzuspüren oder schwierige Verbrechen aufzuklären.
Quelle: ZDF
Der Buçaco-Nationalwald ist der erste zertifizierte Therapeutische Wald auf der Iberischen Halbinsel. Weltweit gibt es davon bisher nur drei weitere. Therapiewälder müssen verschiedene Kriterien erfüllen und werden bei schweren Krankheiten für gezielte Behandlungen genutzt. Eine entspannende Wirkung haben aber auch viele andere Wälder.
Quelle: Euronews
Erst im Sommer begann Allan Anders in Berlin kostenlose Spazierclubs zu organisieren. Nun laufen bisweilen mehr als 1000 Leute mit. In Hamburg, Leipzig und Jena gibt es bereits Nachahmer. Eine Teilnehmerin sieht darin „eine wunderschöne Idee“.
Quelle: Deutschlandfunk Kultur