Foto: Kateryna Hliznitsova/Unsplash (CC0)
Erstmals erzielt ein mRNA-Impfstoff gegen Krebs positive Ergebnisse in einer Phase-3-Studie; in London wachsen die Lungen von Kindern schneller, seit die Umweltzone für Autos eingeführt wurde; und in Neuss hilft eine Brücke Eichhörnchen über eine vielbefahrene Straße: Unsere neue Ausgabe ist da
Erstmals hat ein therapeutischer Impfstoff gegen Krebs positive Ergebnisse in einer Phase-3-Studie erzielt. Der Impfstoff namens Intismeran Autogene wirkt gegen schwarzen Hautkrebs und verhindert das Wiederauftreten von Melanomen sowie die Ausbreitung auf andere Organe.
Quelle: FAZ
Um die gesundheitlichen Folgen von Luftverschmutzung zu mindern, haben viele Städte Zonen eingeführt, in denen besonders schadstoffreiche Fahrzeuge nicht oder nur gegen Gebühr fahren dürfen. Nun zeigt eine Studie erstmals, dass die Lungen von Kindern in London seitdem schneller wachsen.
Quelle: Euronews
Zocken, Chips und Süßigkeiten ersetzen bei immer mehr Kindern das Spielen an der frischen Luft. Das hat Folgen für die Gesundheit. Eine neue Untersuchung für Grundschulkinder legt den Fokus nun erstmals auf Medienkonsum, Übergewicht und psychische Gesundheit.
Quelle: SWR
Viele Menschen meinen, die geistige Leistungsfähigkeit würde mit zunehmendem Alter zwangsläufig sinken. Die Ergebnisse einer großen Langzeitstudie widersprechen dieser Annahme. Die größten Fortschritte machten jene, die mit den niedrigsten Werten gestartet waren.
Quelle: Forschung und Wissen
Leipzig will das Laden von Elektroautos an der Bordsteinkante ein Jahr lang testen. Dafür werden Ladepunkte vor allem dort installiert, wo sonst wenig Platz ist. Das macht das Laden für Menschen ohne Garage deutlich einfacher. In anderen Städten hat sich das Prinzip bereits bewährt.
Quelle: FAZ
Der Schweriner See müsste warm genug sein, um 60.000 Menschen mit Wärme zu versorgen. Forschende der Hochschule Wismar untersuchen nun, wie Wärmepumpen diese Energie für das Fernwärmenetz nutzen können. Zugleich sollen sie den durch den Klimawandel erwärmten See abkühlen.
Quelle: NDR
Deutschlands Flüsse wurden über Jahrzehnte für die Schifffahrt vertieft und begradigt. Nun sinken die Pegel. Doch weitere Vertiefungen haben wenig Sinn. Experten zufolge wäre es besser, den Flüssen wieder mehr Raum zu geben, so dass sie das Wasser länger halten können – und andere Schiffe zu bauen.
Quelle: MDR
500.000 Kilometer Fließgewässer ziehen sich durch Deutschland. Vielen ging es auch vor diesem Sommer schon schlecht. Wie lässt sich das ändern? Die ARD hat in einer Crowd-Science-Aktion mehr als 2.500 Bach-Begutachtungen von Kindern und Erwachsenen gesammelt und sich auf die Suche nach Lösungen gemacht.
Quelle: ARD Mediathek
Eine internationale Studie für den Mittelmeerraum zeigt, dass sich Waldbrände langfristig am besten durch eine Verknüpfung verschiedener Landnutzungsformen minimieren lassen. Dazu gehören gezielte Beweidungen, das kontrollierte Abbrennen von Flächen, Schutzprogramme für gefährdete Dörfer und die Wiederherstellung von „Landschaftsmosaiken“.
Quelle: MDR
Eichhörnchen können zwar mehrere Meter weit springen, viele Straßen sind aber zu breit für sie. In Neuss bekommen die Tiere deshalb eine eigene Brücke, die sie sicher über eine viel befahrene Straße führt: ein dickes Hanfseil in 10 Metern Höhe.
Quelle: WDR