Foto: Yunus Tuğ / Unsplash+
Eine neue Gentherapie heilt bisher unheilbare Patienten; im ersten Azubi-Wohnheim Berlins können Auszubildende günstig wohnen; und ein neues Verfahren ermöglicht die Herstellung von „Pilzleder“ in großen Mengen: Unsere neue Ausgabe ist da
Eine neue Gen- und Zelltherapie verändert körpereigene Abwehrzellen im Labor und führt sie den Patienten anschließend wieder zu. In einer Studie war es dadurch möglich, Menschen zu heilen, die als „austherapiert“ galten, weil sie „unheilbare“ Tumore hatten.
Quelle: ZDF
Weltweit sind rund 190 Millionen Frauen von Endometriose betroffen. Die Diagnose dauert oft bis zu zwölf Jahre. Ein neuer Bluttest soll die Erkennung der Krankheit nun deutlich beschleunigen. Er erstellt ein typisches Hormonprofil, das Muster frühzeitig mit mehr als 95 Prozent Genauigkeit erkennt.
Quelle: Euronews
Viele WG-Zimmer sind für Auszubildende mittlerweile zu teuer. In Berlin eröffnet deshalb das erste Wohnheim speziell für Azubis. Die Miete dort entspricht mit 340 Euro im Monat etwa einem Drittel der durchschnittlichen Ausbildungsvergütung. Langfristig soll das Projekt auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken.
Quelle: RBB
Neue Regeln sollen das Fahrradfahren in Deutschland sicherer machen. Dazu gehören ein festgeschriebener Mindestüberholabstand von 1,5 Metern für Autofahrer in Städten, höhere Bußgelder sowie strengere Park- und Halteverbote auf Radschutzstreifen.
Quelle: SWR
Das Start-up Veli hat einen Hausnotruf entwickelt, der ohne Alarmknopf auskommt. Das System analysiert den Strom- und Wasserverbrauch und erkennt, wenn Senioren von ihrer Alltagsroutine abweichen. Dadurch kann es frühzeitig auf Notsituationen aufmerksam machen. Auf die Idee kam Gründer Tim Weiß nach einem Unglück seiner Großmutter.
Quelle: Hessenschau
Ein Windrad im Wald? Diese Vorstellung behagt vielen Menschen wenig. Doch um Erholungswälder und Naturschutzgebiete geht es dabei kaum. In anderen Wäldern, die unter Dürre und Borkenkäfern leiden, können Windräder helfen, indem sie das Geld für Pflege und Neupflanzungen einbringen.
Quelle: Tagesschau
„Pilzleder“ ähnelt in seinen Eigenschaften echtem Leder, ohne dass dafür Tiere gebraucht werden. Bisher war es jedoch nicht in großen Mengen herstellbar. Durch ein neues Verfahren der Universität Wien ändert sich das. Es verarbeitet Pilzabfälle aus der Lebensmittelindustrie und ist dadurch auch günstiger und schneller als bisherige Methoden.
Quelle: ORF
Kusshaltestellen sind Bushaltestellen, die zu mehr Herzlichkeit, Wertschätzung, Achtsamkeit und zwischenmenschlicher Nähe inspirieren sollen. In mehreren Bundesländern gibt es sie bereits. Nun kam in Bad Doberan bei Rostock eine weitere hinzu.
Quelle: Nordkurier
Im „Tastmuseum Omero“ in Ancona dürfen Besucher Skulpturen berühren, etwa Nachbildungen von Michelangelos „David“. Die Idee entstand aus dem Wunsch nach mehr Teilhabe. Gegründet wurde das Museum von einem blinden Ehepaar.
Quelle: Deutsche Welle
Ein Seniorenzentrum im schweizerischen Kanton St. Gallen hat seit kurzem zwei kleine Schweine der Rasse Kune-Kune. Bewohner mit und ohne Demenz können sie streicheln, füttern und auf Spaziergängen begleiten. Dabei wecken die Tiere Erinnerungen und sorgen für schöne Erlebnisse.
Quelle: SRF