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Der wohl erste Solarkrankenwagen weltweit ermöglicht medizinische Versorgung in abgelegenen Regionen; Frankreich führt eine Sonderabgabe auf Ultra-Fast-Fashion ein; und eine finnische Firma hat einen Baustoff entwickelt, der zu 90 Prozent aus Kohlenstoff besteht: Unsere neue Ausgabe ist da
Studierende aus Eindhoven haben einen Krankenwagen entwickelt, der von integrierten Solarzellen und einer Batterie betrieben wird. Gedacht ist er vor allem für Einsätze in abgelegenen Regionen. Bei seinem ersten Test legte er mehr als 800 Kilometer auf teils schwierigen Straßen in Kenia zurück.
Quelle: Euronews
Die derzeit am häufigsten verwendete Weltkarte beruht auf einer Projektion aus dem 16. Jahrhundert, die Grönland viel zu groß und Afrika zu klein darstellt. Nun hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen dafür gestimmt, eine neue Version mit genaueren Größen einzuführen.
Quelle: Tagesschau
Ultra-Fast-Fashion ist so billig, dass sie oft schon nach ein paarmal Tragen im Müll landet. Dabei verursacht sie massive Umweltprobleme. Frankreich hat deshalb eine Sonderabgabe auf Billigmode eingeführt: zwölf Euro für Jacken, neun Euro für Jeans und zwei Euro für ein T-Shirt.
Quelle: Spiegel
Die finnische Firma Elementic hat einen Baustoff entwickelt, der zu 90 Prozent aus Kohlenstoff bestehen soll. Dafür nutzt sie Lignin: einen Reststoff aus der Holzindustrie, der normalerweise verbrannt wird. Das Endprodukt ist ein leichtes, aber festes und widerstandsfähiges Material. (Artikel auf Englisch)
Quelle: Dezeen
Das New Bauhaus Festival in Weimar hat gezeigt, wie neue Technologien aus vermeintlichen Abfällen neue nachhaltige Baustoffe machen können. Dazu gehören auch Bausteine aus Stroh und Ziegel, die von Bakterien erzeugt wurden.
Quelle: MDR
Ein Netzwerk lokaler Graswurzelinitiativen will im Oktober eine Bürgerinitiative für eigene Rechte von Wäldern, Flüssen und Meeren starten. Die Voraussetzungen dafür sind in jedem Land unterschiedlich, die bisherigen Erfahrungen jedoch eher positiv.
Quelle: Zeit Online
Drei Gefängnissen in Nordrhein-Westfalen testen im Rahmen eines Pilotprojekts erstmals Internetzugänge für Insassen, allerdings mit starken Einschränkungen. Die Nutzung von Bildungsangeboten soll dabei auf die Rückkehr in einen freien Alltag vorbereiten. Zudem könnten einige Angebote Sicherheitsrisiken reduzieren.
Quelle: WDR
Für blinde und sehbehinderte Menschen kann die selbstständige Fortbewegung im Alltag eine große Herausforderung sein. Eine neue Smartphone-App hilft dabei mit akustischen Hinweisen. Mithilfe von Kameras, GPS und Sensoren erkennt sie Gehwege, Zebrastreifen und Hindernisse.
Quelle: Bild der Wissenschaft
Ein Verein in Wien betreut seit 20 Jahren wohnungslose Menschen mit oder ohne Versicherung medizinisch. Seine Ärztinnen und Ärzte suchen regelmäßig 28 verschiedene Einrichtungen auf. Dadurch verhindern sie auch Überlastungen in Notfallambulanzen.
Quelle: Der Standard
Einmal im Monat bindet sich Pfarrer Christian Schäfer aus Kassel die Kellnerschürze um und kellnert in einem Café. Denn so kommt er auch mit Menschen außerhalb seiner Gemeinde in Kontakt – und erfährt nicht zuletzt, was sie an der Kirche stört.
Quelle: Hessenschau