Die EU einigt sich auf ein Lieferkettengesetz, das noch über das deutsche hinausgeht; Polen und Slowenien zeigen, wie sich Kinderarmut bekämpfen lässt; und Berlin ändert die Landesverfassung, um Jugendliche schon mit 16 Jahren wählen zu lassen: Unsere neue Ausgabe ist da
In Deutschland gibt es bereits ein Lieferkettengesetz. Die EU hat sich nun auf Regelungen geeinigt, die darüber noch hinaus gehen. Sie sollen es ermöglichen, große Unternehmen, die von Kinder- oder Zwangsarbeit profitieren, zur Rechenschaft zu ziehen.
Die EU-Regierungschefs haben den Weg für Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und der Republik Moldau frei gemacht. Teilnehmer sprachen von einem „historischen Moment“. Es sei „der nächste Schritt für ein Land, das während eines Krieges extrem hart an Reformen arbeite.“
Polen und Slowenien zeigen, wie sich Kinderarmut bekämpfen lässt
Eine neue Studie zeigt, dass die Bekämpfung von Kinderarmut wenig mit dem Reichtum eines Landes zu tun hat. Ein trauriges Beispiel dafür ist Großbritannien. Polen und Slowenien zeigen dagegen, wie es besser geht.
Jugendliche aus Berlin können künftig schon mit 16 Jahren an Wahlen auf Landesebene teilnehmen. Das Berliner Abgeordnetenhaus änderte dafür mit breiter Mehrheit die Landesverfassung.
Kinderkrankschreibung ab nächster Woche auch telefonisch möglich
Wer sein krankes Kind zu Hause betreuen muss, soll die Krankschreibung dafür in Zukunft auch telefonisch beantragen können. Die Regel soll schon ab dem 18. Dezember gelten.
Übergewicht: Was gegen Adipositas bei Kindern hilft
Immer mehr Kinder haben starkes Übergewicht. Damit einher gehen auch gesundheitliche Risiken. Die Medizinerin Christine Joisten erklärt im Interview, was Eltern dagegen tun können.
Ein 38 Meter hoher Flakbunker in Hamburg wird zum begrünten Naherholungsort samt Hotel. In den letzten Jahren wurden dafür 4.700 Pflanzen darauf gepflanzt. Die Begrünung soll auch helfen, Hamburg im Sommer zu kühlen.
Auch Dresden will kühler werden und saniert deshalb gezielt Hitzeinseln. Ein Lehmbau-Pionier aus Bayern nutzt dagegen gleich von Anfang sinnvollere Materialien. Und Bangkok erprobt eine Architektur, die mehr Wasser aufnehmen kann, um besser gegen Starkregen gewappnet zu sein.
Future Lab: Lösungen gegen den Klimawandel als Teil des Unterrichts
Ein Geografie-Lehrer in Schweinfurt hat ein Projekt entwickelt, in dem Schulklassen in ihrer Umgebung über die Auswirkungen des Klimawandels lernen und Lösungen dagegen suchen – zusammen mit Partnerklassen aus weit entfernten Ländern.
Im Roten Meer vor der Küste Ägyptens liegt eines der widerstandsfähigsten Korallenriffe der Welt. Doch der Tauchtourismus setzt ihm zu. Eine NGO entwickelt deshalb immer neue Ideen und Maßnahmen, um das Riff zu schützen.
Liebe Community, zum Jahresende verlinken wir hier noch einmal unseren Blogbeitrag vom Sommer, in dem wir erklären, wie wir eure Spenden verwenden und warum wir dringend noch weitere Personen brauchen, die uns regelmäßig unterstützen.