Ein neues Ranking zeigt Fortschritte beim weltweiten Klimaschutz; Brasiliens Regierung will neue indigene Gebiete ausweisen; und die Zahl der Inlandsflüge in Deutschland hat sich seit 2020 fast halbiert: Unsere neue Ausgabe ist da
Der internationale „Climate Change Performance Index“ misst, wie die Staatengemeinschaft beim Klimaschutz abschneidet. Inzwischen gäbe es „deutlich mehr Länder als früher mit guten oder sogar sehr guten Ergebnissen“, erklärt Autorin Thea Uhlich. Allerdings reiche das noch nicht aus.
Der neue „Global Methane Status Report“ liefert Grund zur Hoffnung. 153 Länder wollen die globalen Methanemissionen bis 2030 um mindestens 30 Prozent senken. Mittlerweile sind die Prognosen für 2030 deutlich besser als 2021 erwartet.
In Brasilien bestehen seit Jahrzehnten ungelöste Landkonflikte zwischen indigenen Völkern, Siedlern und Großgrundbesitzern. Nun treibt die Regierung die Anerkennung indigener Gebiete voran. Studien zufolge wird dort weniger Wald abgeholzt als anderswo.
Noch hat die entscheidende Phase der Verhandlungen in Belém nicht begonnen, doch erstmals fordert eine Vielzahl von Ländern einen Fahrplan für den Ausstieg aus den fossilen Energien. In einer Pressekonferenz stellten sich Minister aus mehr als 80 Ländern hinter dieses Ziel.
Als erstes Land in Europa will Spanien Schnellzüge mit Geschwindigkeiten von bis zu 350 Stundenkilometern fahren lassen. So schnell fahren Züge sonst nur in China. Die erste Strecke dafür soll die Verbindung zwischen Madrid und Barcelona sein.
Eine neue Studie aus Großbritannien widerlegt die weit verbreitete Idee von Flughäfen als Motor des Wirtschaftswachstums. Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen außerdem, dass sich die Zahl der Inlandsflüge in Deutschland in den letzten fünf Jahren nahezu halbiert hat.
In der Europäischen Union leiden bis zu drei Millionen Menschen an NCFB, einer chronischen Krankheit, bei der zäher Schleim die Lungenfunktion beeinträchtigt. Jetzt hat die EU-Kommission erstmals ein Medikament zugelassen, dessen Wirkstoff den Krankheitsverlauf verlangsamen und die Lebensqualität Betroffener verbessern soll.
In einer Stadt bei Göttingen sammeln zwei Seniorinnen seit April als „Morgengymnastik“ Zigarettenstummel ein – mit selbstgebastelten Bechern, die sie in der Stadt aufhängen. Mehr als 12.500 Kippen haben sie so bereits beseitigt. Die Stadt prüft nun eine dauerhafte Lösung.
Wie gelingt der Ausstieg aus einer gewalttätigen Beziehung? In einer neuen Doku-Reihe erzählt die Influencerin Linda Loran von ihren eigenen Erlebnissen; in Spanien helfen GPS-Sender, Täter auf Abstand zu halten; und durch ein Trainingsprogramm in Bielefeld lernen Männer, ihre Trigger zu erkennen und gewaltfrei zu reagieren.