Foto: Vigor Poodo / Unsplash (CC0)
In China dürfte der Boom von Elektroautos 262.000 vorzeitige Todesfälle verhindert haben; eine neue Tablette hilft gegen Erdnussallergien bei Kleinkindern; und Mexiko-Stadt errichtet riesige Sport- und Kulturzentren für die Ärmsten: Unsere neue Ausgabe ist da
Weltweit sterben jedes Jahr mehr als vier Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen schlechter Außenluft; ein Viertel davon allein in China. Doch der Boom an Elektroautos scheint dafür zu sorgen, dass diese Todesfälle stark zurückgehen, wie eine neue Studie zeigt.
Quelle: Frankfurter Rundschau
Innerhalb von sechs Jahren hat sich der weltweite Absatz von Elektroautos verzehnfacht. Während 2019 nur 1 Prozent der verkauften Neuwagen Elektro-PKW waren, waren es 2025 schon 25 Prozent. In China lag der Anteil im Mai dieses Jahres sogar bei 63 Prozent. Und in Norwegen sind mittlerweile 99 Prozent der verkauften Neuwagen E-Autos.
Quelle: Deutsche Welle
In England ist zwischen 2020 und 2024 zum ersten Mal keine einzige Frau zwischen 20 und 24 Jahren an Gebärmutterhalskrebs gestorben. Die Einführung von HPV-Impfungen hat das Sterberisiko für junge Frauen dort auf nahezu null gesenkt. In Deutschland liegen die Impfquoten erst zwischen 42 und 55 Prozent.
Quelle: Zeit Online
Eine schwedische Studie zeigt vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung von Erdnussallergien im Kindesalter. Durch eine Immuntherapie in Form von Tabletten stieg die Verträglichkeit von Erdnussproteinen bei 82 Prozent der teilnehmenden Kleinkinder deutlich an.
Quelle: ORF
Demenz wird oft zu spät erkannt, um sie gut behandeln zu können. Ein US-Forschungsteam hat nun eine Methode entdeckt, um Betroffene früh und ohne viel Aufwand zu erkennen: durch eine routinemäßige KI-Analyse alltäglicher Gespräche in Arztpraxen und Kliniken.
Quelle: MDR
Ein Brüsseler Berufungsgericht hat Belgien erstmals zur Entschädigung von Opfern kolonialer Gewalt verurteilt. Fünf Frauen erhalten nun Schadenersatz. Sie waren während der belgischen Kolonialherrschaft im Kongo nach der Geburt ihren Müttern entrissen worden.
Quelle: Tagesschau
In Brandenburg wird erstmals ein Bürgerrat eingesetzt, um Vorschläge für die Gestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu liefern. Vorgesehen ist ein Gremium mit 51 zufällig ausgewählten Personen. Die Themen reichen von journalistischer Qualität und Medienvielfalt bis hin zur Digitalisierung.
Quelle: rbb24
Zu DDR-Zeiten gehörten Eisenhüttenstadt und Guben zu den sozialistischen Vorzeigestädten. Nun kämpfen sie mit Abwanderung und haben Angebote zum Probewohnen gestartet. Nach einem CNN-Bericht kamen dafür Bewerbungen aus aller Welt. Auch das Interesse der Einheimischen ist groß.
Quelle: Deutschlandfunk
Rund ein Drittel des Schweizer Waldes ist in privater Hand. Was viele nicht wissen: Mancherorts kann man einen Quadratmeter schon für einen Franken kaufen. Eine neue Bewegung von Eigentümern erwirbt nun Wald, um ihn der Natur zurückzugeben.
Quelle: SRF
Iztapalapa ist einer der prekärsten Bezirke von Mexiko-Stadt. Doch in der Utopía Libertad kann man sogar Tennis und Golf spielen. Daneben gibt es Kunstkurse, Bildungs-Workshops, günstiges Essen und viele weitere Sportangebote. Bis zum Ende ihrer Amtszeit will Bürgermeisterin Clara Brugada insgesamt 100 solcher Zentren eröffnet haben.
Quelle: taz