Foto: Jon Tyson / Unsplash (CC0)
Ein neues KI-Tool entschlüsselt Hate Speech und entwirft passende Antworten; ein neuer Bluttest soll die Alzheimer-Erkennung für Millionen Menschen verbessern; und ein Automat in Tokio verstaut Fahrräder zum Parken unter der Erde: Unsere neue Ausgabe ist da
Nicht nur im Internet sind Hass, Hetze und Ressentiments weit verbreitet. Ein neues KI-Tool nimmt problematische Aussagen auseinander und stellt verschiedene passende Antworten vor. Das klappt auch bei Aussagen von Politikern. Dahinter steckt ein Sprachwissenschaftler aus Würzburg.
Quelle: BR
Eine neue KI-Anwendung soll den Tod von tausenden Labormäusen in Deutschland verhindern. Das Programm fußt auf einem Netzwerk künstlicher Neuronen und simuliert so einen Teil der Versuche. Künftig könnten dadurch „zwischen 30 und 50 Prozent weniger Versuchstiere benötigt werden“.
Quelle: taz
Die EU hat grünes Licht für den ersten Bluttest auf Alzheimer gegeben. Er soll die Krankheit deutlich früher entdecken oder ausschließen als bisher, und Patienten vor aufwändigen invasiven Untersuchungen bewahren.
Quelle: Euronews
Bahnreisen durch Europa können kompliziert sein. „Man braucht drei Apps, fünf Tabs und vielleicht noch ein Stoßgebet“, meint eine österreichische Politikerin. Künftig soll ein einziges Ticket pro Reise ausreichen. Auch die Preise könnten dadurch sinken.
Quelle: Tagesschau
Fahrradparkhäuser gibt es auch in deutschen Städten schon. Doch bei diesen Radstationen in Tokio gibt man sein Rad oberirdisch ab und ein Automat parkt es anschließend unter der Erde.
Quelle: SRF
In einem Gewächshaus am Niederrhein produziert die niederländische Familie Thijssen jedes Jahr zehn Millionen Salatköpfe. Die Köpfe wachsen in einem riesigen Teich aus Regenwasser. Im Vergleich zur herkömmlichen Landwirtschaft spart die Anbauweise 90 Prozent Wasser.
Quelle: zdf heute
Ein Student aus Sachsen-Anhalt hat kompostierbare Graburnen entwickelt, die sich per 3D-Druck herstellen lassen. Die Idee entstand am Biertisch mit einem Bestatter.
Quelle: MDR
In fast allen deutschen Großstädten sind Wohnungen knapp und teuer geworden. Eine Online-Plattform bringt deshalb passende Paare zum Wohnungstausch zusammen; in Heidelberg entstehen modulare Neubauten, die sich in drei Tagen zusammensetzen lassen; und ein Architekt entwirft clevere Grundrisse, um leere Büros zu Wohnungen zu machen.
Quelle: ZDF
Seit Ende 2025 betreibt die Diakonie München 33 Apartments für obdachlose Frauen nach dem Housing-First-Prinzip. Das Gebäude war früher ein Büro und wurde mit Hilfe der Stadt München zu einem Wohnhaus umgebaut.
Quelle: BR
Kurz vor Weihnachten spendete der obdachlose Stuttgarter „Schwalbe“ 200 Euro Pfandgeld an alleinerziehende Mütter. Seine Initiative ging viral – und führte dazu, dass der Sozialdienst katholischer Frauen eine Stiftung für obdachlose Frauen gründete. Ihr Name „Schwalbennest“ ehrt nun den obdachlosen Spender.
Quelle: SWR