Foto: Christian Lue / Unsplash (CC0)
Mehr als 80 Organisationen wollen Opfer rechtsextremer Angriffe und Drohungen unterstützen; in China hat ein Luftschiff in 4000 Metern Höhe Energie erzeugt; und im Nordirak geben Solaranlagen kleinen Dörfern neue Perspektiven: Unsere neue Ausgabe ist da
Ein Bündnis aus Gewerkschaften, kirchlichen Trägern, Sportvereinen und zahlreichen Menschenrechts-, Sozial- und Umweltverbänden will Menschen, die von Rechtsextremisten angegriffen oder bedroht werden, künftig gezielt unterstützen. Hilfe soll es etwa nach Anschlägen oder bei Drohungen gegen Ehrenamtliche geben.
Quelle: Tagesschau
Thomas Piketty hat mit dem World Inequality Lab kürzlich den Global Justice Report vorgelegt. Darin findet sich auch der Vorschlag, die Bekämpfung globaler Ungleichheit mit dem Klimaschutz zu verknüpfen. Im Interview erklärt Piketty, warum wir Investitionen umlenken sollten und auch mit weniger Ressourcenverbrauch wachsen können.
Quelle: Frankfurter Rundschau
Wenn man die Hoffnung besonders schnell verlieren will, muss man normalerweise nur eine TV-Talkshow anschauen. Moderatorin Sarah Tacke versucht nun im Sommer, den Sendeplatz von Maybrit Illner für konstruktiven Journalismus nutzen. Dadurch ändert sich einiges zum Positiven.
Quelle: FAZ
Ein chinesisches Start-up hat ein rund 60 Meter langes Luftschiff gebaut, das in 4000 Metern Höhe erfolgreich Strom erzeugt hat. Das System hat mehrere Vorteile gegenüber festen Anlagen am Boden. Ein weiteres Modell, das in 6000 Metern Höhe fliegen kann, soll noch in diesem Jahr getestet werden.
Quelle: Der Standard
In Frankfurt entsteht eine neue Gesamtschule, die mehr Strom erzeugen soll, als sie selbst verbraucht. Das Fundament soll aus recyceltem Material bestehen, die Dämmung aus Holzwolle; zudem wird CO2-reduzierter Beton genutzt und die Solaranlagen auf dem Dach erzeugen dreimal mehr Strom als nötig.
Quelle: Frankfurter Rundschau
Ein innovatives Bauprojekt in Berlin nutzt den Umbau alter Infrastruktur zur Schaffung von neuen Wohnraum. Dabei verdoppelt sich nicht nur die Wasserfläche der bisherigen Schwimmhalle, sondern es entstehen auch 375 Apartments für Studierende. Die Dachflächen sind öffentlich zugänglich.
Quelle: RBB
Im bayerischen Pocking stehen derzeit Sammelbehälter für Zigarettenstummel, aus deren Filtern Brillengestelle gemacht werden. Für eine Brille braucht es rund 600 Kippen. Die Aktion soll die Umwelt schützen und gleichzeitig die Kreislaufwirtschaft stärken.
Quelle: BR
Vor mehr als zehn Jahren startete der Niederländer Dave Hakkens ein Projekt, das es Menschen weltweit ermöglicht, Plastikmüll in neue Produkte zu verwandeln. Nun hat er in Portugal ein Dorf gegründet, dessen Bewohner neue Ideen für eine nachhaltige Welt erproben.
Quelle: Arte
Jahrelang bestimmten Generatoren den Rhythmus des Alltags in Dörfern wie Kulak im Nordirak. Ein paar Stunden lang gab es Strom, dann fielen die Wasserpumpen aus und die Kühlschränke wurden warm. Mittlerweile wird Kulak von Solarenergie versorgt und hat rund um die Uhr Strom. Davon profitieren nicht nur die Haushalte, sondern auch die Landwirte.
Quelle: Al Jazeera