Foto: Pixabay (CC0)
Kurzfristige, kostenlose Wohnangebote sollen mehr Zuzug in abgelegene Regionen bringen; Bayern testet Solarmodule über einer großen Straße; und in Japan geht das zweite Osmosekraftwerk weltweit in Betrieb: Unsere neue Ausgabe ist da
Während es in den Großstädten an bezahlbarem Wohnraum fehlt, kämpfen viele Regionen mit Abwanderung. Im Erzgebirge darf eine Familie deshalb vier Wochen kostenlos probewohnen. In Eisenhüttenstadt gibt es ein ähnliches Programm.
Quelle: ZDF
Über einer Straße nahe des Münchner Flughafens hat die bayerische Staatsregierung ein Pilotprojekt gestartet: Ein Solardach soll dort jährlich mehr als 200.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Damit die Autofahrer nicht den Eindruck haben, durch einen Tunnel zu fahren, ist die Anlage lichtdurchlässig.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Osmosekraftwerke erzeugen Energie, indem sie Süßwasser mit Salzwasser mischen. In der südjapanischen Stadt Fukuoka ist nun die zweite derartige Anlage weltweit in Betrieb gegangen. Sie soll 220 Haushalte mit Strom versorgen.
Quelle: Futurezone
Tschechische Schulen müssen ab kommendem Jahr kostenlose Menstruationsartikel wie Tampons und Binden bereitstellen. Die Maßnahme soll knapp fünf Millionen Euro pro Jahr kosten und verhindern, dass Schülerinnen aus Hygienegründen dem Unterricht fernbleiben.
Quelle: Zeit Online
In drei Reallaboren will der Berliner Senat drei Jahre lang neue Lösungen für mehr Nachhaltigkeit testen. Dazu zählt das Gießen von Pflanzen mit Abwasser, die Wiederverwendung von Baustoffen und der Einsatz von Drohnen für den Transport leichter Waren.
Quelle: RBB
Im Jahr 2015 kamen mehr als eine Million schutzsuchender Menschen nach Deutschland. Die Möglichkeit, sie alle zu integrieren, wurde von vielen bezweifelt. Ein neuer Bericht zeigt nun, dass das Beschäftigungsniveau der Menschen „weitgehend dem Niveau des Bevölkerungsdurchschnitts“ liegt.
Quelle: Tagesschau
Für landwirtschaftliche Betriebe kann es schwierig sein, kurzfristig neue Fahrer oder Helfer zu finden. Die neue App AgriCrew hilft bei der Vermittlung. Bisher scheint das gut zu funktionieren.
Quelle: NDR
Immer mehr Kinder können nicht gut schwimmen. Eine Kita in Halle hat deshalb einen eigenen kleinen Pool. Dort dürfen schon Krippenkinder ins Wasser – und die älteren lernen schwimmen, lange bevor sie in die Schule kommen.
Quelle: MDR
Auch unter den Erwachsenen können immer weniger Menschen in Deutschland schwimmen. Ob man dazugehört, hat auch mit Herkunft und sozialem Status zu tun. In einem Kurs in Berlin holen einige nach, was sie als Kinder verpasst haben.
Quelle: Fluter
Nicht nur in Deutschland gibt es immer weniger Vögel. Das Programm Bird Friendly Cities zeichnet deshalb Städte für Vogelschutzmaßnahmen aus; die „Berliner Spatzenretter“ sensibilisieren Kinder und Politiker für den Schutz heimischer Arten; und ein spanischer Landwirt zeigt, wie sich Bioreis so anbauen lässt, dass die Flamingos wieder zurückkommen.
Quelle: ZDF