Foto: Giulia Squillace / Unsplash+
Ein Gleitzeitmodell für Schüler in Göttingen wird nach positiven Erfahrungen ausgeweitet; Sachsen stärkt die Demokratiebildung an Schulen; und das bisher größte Elektroflugzeug hat in den USA seinen Jungfernflug absolviert: Unsere neue Ausgabe ist da
An der Arnoldi-Schule in Göttingen dürfen die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs selbst entscheiden, ob sie später anfangen oder früher nach Hause gehen. Nach durchweg positiven Erfahrungen wird der Ansatz nun ausgeweitet. Experten fordern seit Jahren einen späteren Unterrichtsbeginn für Jugendliche.
Quelle: NDR
In Sachsen haben extremistische Vorfälle an Schulen in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Nun hat das Land einen Aktionsplan mit 15 Maßnahmen dagegen vorgestellt: von mehr Fortbildung für Lehrkräfte über mehr Unterricht in Gemeinschaftskunde und Medienkompetenz bis hin zur schrittweisen Einführung einer Klassenstunde.
Quelle: Zeit Online
In Thüringen testen seit kurzem 22 Schulen ein Format, in dem Jugendliche einmal pro Woche über Grundrechte und aktuelle politische Fragen diskutieren. Bildungsminister Tischler zufolge, seien die „Schülerinnen und Schüler total interessiert“. Im Herbst sollen weitere Schulen folgen. Bayern hat das Modell schon zuvor eingeführt. (Archiv)
Quelle: MDR
Für Langstreckenflüge sind Batterien bisher zu schwer. Doch auf kürzeren Strecken könnten Elektromotoren helfen, die Luftfahrt sauberer zu machen. Im US-Bundesstaat New York hob nun das bisher größte Elektroflugzeug ab – und verbrauchte in 27 Minuten nur Strom im Wert von fünf US-Dollar.
Quelle: Der Standard
Die kanadische Regierung plant „die größte Investition in saubere Energie in der Geschichte Nordamerikas“. Mit umgerechnet 43,6 Milliarden Euro sollen Windenergie und Wasserkraft ausgebaut werden. Dabei sollen auch rund 23.000 Arbeitsplätze entstehen.
Quelle: Euronews
Bei Leuna ist vergangene Woche Deutschlands größter Batteriespeicherverbund eingeweiht worden. Mit seiner Kapazität von bald 800 Megawattstunden soll er helfen, die Schwankungen beim Ertrag von erneuerbaren Energien auszugleichen.
Quelle: Golem
Wer keinen festen Wohnsitz hat, darf trotzdem wählen. Doch wer nicht gemeldet ist, steht nicht im Wählerverzeichnis. Mitarbeitende des Bezirkswahlamts Pankow verlegten ihren Amtssitz deshalb für einen Tag in eine Einrichtung für Obdachlose und ermöglichten ihnen dadurch, ihre Stimme für die kommende Wahl per Brief abzugeben.
Quelle: Watson
Roland Hertel arbeitet mit Männern, die häusliche Gewalt verüben. Im Interview erklärt er, warum seine Arbeit notwendig ist, welche Männer wann gewalttätig werden und wie er ihnen hilft, Empathie zu entwickeln und Probleme ohne Gewalt zu lösen.
Quelle: taz
Am Anfang waren es 25 Schulkinder, die eine regelmäßige Mahlzeit bekamen. Heute erreicht Wawira Njiru mit ihrem Sozialunternehmen mehr als 660.000 Kinder an über 1900 Schulen in Kenia. Ihr Erfolg ist auch darauf zurückzuführen, dass sie bewies, dass Schulernährung zur wirtschaftlichen Infrastruktur gehört.
Quelle: Deutsche Welle
Noch vor zwei Jahren war Agnes Forsthoffer Hotelmanagerin am Plattensee. Seit dem Machtwechsel ist sie Parlamentspräsidentin. Dank ihrer besonnenen Art ist sie schon jetzt sehr beliebt; und ihre Kritik an unwürdigem Verhalten im Parlament findet sogar bei politischen Gegnern Zustimmung.
Quelle: Deutsche Welle