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Ein niederländisches Start-up kühlt Gebäude mit Moos; hunderte alte Dämme in Europa sollen verschwinden, damit sich Fische freier bewegen können; und mit der Rückkehr der Przewalski-Pferde erholt sich in Kasachstan ein einzigartiges Ökosystem: Unsere neue Ausgabe ist da
Forscher der Technischen Universität Delft haben einen speziellen moosfreundlichen Beton sowie ein selbsthaftendes Gel entwickelt, um Fassaden mit Moos zu begrünen und bisherige Probleme dabei zu lösen. Der Bauingenieur Auke Bleij sieht in dem Ansatz große Chancen für kühlere Städte.
Quelle: ZDF
In Delft entsteht das höchste Wohngebäude der Niederlande ohne Betonkern. Dafür hat es Bäume auf dem Dach und den Balkonen. Athen plant derweil ein Netzwerk aus Miniwäldern und testet reflektierende Straßenbeläge. Und in Sevilla verbinden Forscher jahrhundertealte persische Kühltechnik mit moderner Technologie.
Quelle: ZDF
Lange standen Staudämme für Fortschritt und saubere Energie. Doch die Bauwerke verschmutzen Flüsse und beeinträchtigen ganze Ökosysteme. In den nächsten Jahren will die EU deshalb hunderte alter Staudämme sprengen, einreißen oder entfernen, so dass sich Fische und andere Tiere wieder freier bewegen können.
Quelle: Focus
Auf einer Baustelle im Nürnberger Westpark kommen ausschließlich elektrisch betriebene Baumaschinen zum Einsatz, die ihren Strom komplett aus erneuerbaren Energien beziehen. Dadurch entstehen weder CO2-Emissionen noch Stickoxide oder Rußpartikel. Mit dem Projekt möchte die Stadt den Weg für weitere klimafreundliche Baustellen ebnen.
Quelle: BR
Immer wieder verabschiedet der Bundestag Gesetze, die für Länder und Kommunen teuer werden, ohne dass sich diese dagegen wehren können. Ein neues Gesetz ändert das und legt fest, dass der Bund bei größeren Summen 80 Prozent der Mehrkosten übernimmt.
Quelle: Tagesschau
In der Erstkontaktstelle können Betroffene von sexueller Belästigung Unterstützung suchen, ohne dass automatisch ein offizielles Beschwerdeverfahren eingeleitet wird. Solche Schutzkonzepte sind in deutschen Krankenhäusern bislang noch selten, Osnabrück nimmt damit eine Vorreiterrolle ein.
Quelle: NDR
Ein australisches Forschungsteam hat festgestellt, dass das Gift von Honigbienen aggressive Brustkrebszellen in weniger als 60 Minuten zerstören kann. Verantwortlich für die Wirkung ist der Inhaltsstoff Melittin, der gezielt Tumorzellen angreift.
Quelle: Frankfurter Rundschau
Ein Forschungsteam aus New South Wales hat ein Verfahren entwickelt, Espresso bei Raumtemperatur zuzubereiten, ohne zusätzliche Hitze. Stattdessen nutzte es dafür hochfrequente Schallwellen. Der Energieverbrauch soll dadurch um bis zu 75 Prozent sinken. Tester erkannten keinen geschmacklichen Unterschied.
Quelle: golem
Die Przewalski-Pferde waren in freier Wildbahn schon ausgestorben. Doch seit 2025 werden sie in kasachischen Steppen wieder ausgewildert. Ihre Rückkehr hilft der Erholung eines einzigartigen Ökosystems, das ein Beteiligter als „Serengeti des Nordens“ beschreibt.
Quelle: Tagesschau