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Ökostrom wird immer mehr zum Standard; eine neue App macht es für Jugendliche leichter, in ihrer Stadt mitzubestimmen; und in Berlin werden Spazierclubs zum neuen Trend: Unsere neue Ausgabe ist da
Immer mehr Haushalte in Deutschland beziehen Ökostrom. Was einst als grüne Alternative begann, wird immer mehr zum Standard. Das liegt auch daran, dass Ökostrom-Tarife inzwischen oft am günstigsten sind.
Quelle: MDR
Ein neuartiger, wasserstoffbetriebener Großmotor hat in Spanien erstmals Strom ins Netz eingespeist. Die Technologie soll dazu beitragen, erneuerbare Energien klimaneutral zu stabilisieren, wenn Windräder und Solaranlagen nicht genügend Energie liefern.
Quelle: Euronews
Statt Straßen aufwändig zu asphaltieren, wollen immer mehr deutsche Städte Kopfsteinpflaster abfräsen, um es für Radfahrer angenehmer zu machen. Der Ansatz ist schneller, kostengünstiger und nachhaltiger als eine komplette Erneuerung, weil Regenwasser weiter durch die Fugen versickern kann. Zudem bleibt das historische Stadtbild erhalten.
Quelle: Deutschlandfunk
Ein 20-Jähriger hat eine App entwickelt, die es Jugendlichen leichter macht, sich in die Kommunalpolitik einzubringen. Sie können dort mit Politikern aus ihrer Stadt diskutieren und sichtbar machen, welche Themen sie umtreiben. Auch aus Sicht der Stadtverwaltung hat der Ansatz viele Vorteile.
Quelle: Gießener Allgemeine
Viele junge Menschen wissen nach dem Schulabschluss nicht, welcher Beruf zu ihnen passt. Seit 2017 werden in Hessen deshalb spezielle Übergangsschulen getestet, in denen kleine Klassen praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufe sammeln. Nun soll das Projekt auf mehr als 90 Berufsschulen ausgeweitet werden.
Quelle: hessenschau
Eine neue Langzeitstudie zeigt: Die Deutschen trauen sich heute mehr zu als noch vor 20 Jahren und sind stärker davon überzeugt, ihr Leben und wichtige Ereignisse selbst beeinflussen zu können. Für die Studie wurden Daten von mehr als 42 000 Personen ausgewertet.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Unter Viktor Orban standen die Roma ganz unten. Der neue Premier Peter Magyar hat gleich in den ersten Tagen alles anders gemacht und die Mitglieder der Minderheit so demonstrativ mit einbezogen wie wohl kein europäischer Politiker zuvor. Doch ob dem Wandel im Ton auch dauerhaft Taten folgen, ist noch nicht sicher.
Quelle: Deutsche Welle
„Wenn die Frau stirbt, kann man verhungern oder man lernt kochen“, meint der 79-jährige Thomas. Er nimmt deshalb an einem Kochtreff für trauernde Witwer teil. Ziel des Formats ist Unterstützung im Trauerprozess und Gemeinschaft in einer schwierigen Lebensphase. Ähnliche Treffs gibt es auch in anderen Städten.
Quelle: n-tv
In Berlin treffen sich neuerdings hunderte Menschen, um gemeinsam spazieren zu gehen. Obwohl der Spazierclub erst vor ein paar Wochen entstand, ist er bereits sehr beliebt. Nun soll er weiter wachsen.
Quelle: Augsburger Allgemeine
In den 90er Jahren war Wigtown wirtschaftlich am Boden: Geschäfte standen leer, junge Menschen zogen weg. Dann ernannte das schottische Parlament das Küstenstädtchen zur „National Book Town“ und sorgte damit für einen außergewöhnlichen Aufschwung. Heute gibt es in Wigtown neben einem Buch-Festival auch 17 Buchhandlungen mit teils einzigartigen Konzepten.
Quelle: SRF