Foto: Richard Heinen / Unsplash (CC0)
Eine einfache Erfindung rettet Delfine vor dem Tod in Fischernetzen; ein neuartiges Pflaster zerstört schwarzen Hautkrebs ohne chirurgische Eingriffe; und nachgebaute Biberdämme schützen Städte vor Hochwasser: Unsere neue Ausgabe ist da
Immer wieder sterben Delfine in Fischernetzen, weil sie diese nicht orten können. Ein emeritierter Meeresbiologe hat nun herausgefunden, dass an Netzen befestigte Plastikflaschen den Beifang von Delfinen um 88 Prozent senken, da Flaschen leichter zu orten sind.
Quelle: Focus
Das niederländische Start-up „The Great Bubble Barrier“ hat ein System entwickelt, um Plastikmüll in Flüssen durch Luftblasen davon abzuhalten, ins Meer zu gelangen. In den Niederlanden und Portugal ist es bereits im Einsatz. Künftig soll es auch in Asien helfen, die Meere sauber zu halten.
Quelle: Euronews
Ein neuartiges durchsichtiges Pflaster soll schwarzen Hautkrebs ohne chirurgische Eingriffe beseitigen. Das Pflaster wird durch Licht auf 42 Grad erwärmt und setzt dann einen Wirkstoff frei, der Tumorzellen gezielt zerstört. Gesundes Gewebe bleibt weitgehend verschont.
Quelle: Forschung und Wissen
Während die Zahl der Auszubildenden in der Wirtschaft insgesamt zurückgeht, verzeichnen Handwerksberufe wachsendes Interesse. Zu den Gründen dafür zählen unter anderem sichere Zukunftsperspektiven und gestiegene Löhne.
Quelle: WDR
Das Robotikunternehmen ConBotics testet in Baden-Württemberg erstmals einen selbst entwickelten Maler-Roboter. Noch muss der Mensch eingreifen, etwa beim Nachfüllen von Farbe. Doch die Entlastung auf der Baustelle ist bereits sichtbar.
Quelle: SWR
Die Deutsche Bahn muss stark genutzte Strecken teilweise für andere Bahnunternehmen freigeben. Interesse daran hat zurzeit vor allem das italienische Unternehmen Italo. Wirksam werden soll die Regelung ab 2028.
Quelle: Tagesschau
Das italienische Bahnunternehmen Italo will in Deutschland Hochgeschwindigkeitszüge fahren lassen: mit günstigeren Tickets und mehr Komfort. Hinter dem Vorhaben steckt ein früherer Ferrari-Chef. (Archiv)
Quelle: Euronews
Das Recycling von E-Auto-Batterien gilt als eine der größten Herausforderungen der Elektromobilität. Ein Unternehmen aus Japan hat das Problem möglicherweise gelöst: In einem neuen Verfahren gewinnt es bis zu 90 Prozent des verbauten Lithiums zurück. Bisherige Ansätze kamen meist nur auf Quoten von unter 50 Prozent.
Quelle: t3n
An der Leuk bei Saarburg sollen künstliche Biberdämme künftig vor Hochwasser schützen. Dabei werden alte Baumstämme und Wurzelstöcke bis zu sechs Meter tief im Flussbett verankert, so dass sie Strömungen umlenken und Flüssen helfen, mehr Wasser zurückzuhalten.
Quelle: SWR
Beim zirkulären Bauen wird jedes Gebäude so konstruiert, dass es später zur Materialquelle für neue Häuser wird. Statt Abriss und Abfall entsteht dadurch ein geschlossener Kreislauf. In der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland machen sich Architektinnen, Forschende und kommunale Entscheider daran, diese Vision Realität werden zu lassen.
Quelle: Arte
In Venezuela läuft der junge Lehrer Rodolfo Dugarte Sanchez regelmäßig fast vier Stunden durch die Anden, um Kinder in einem abgelegenen Dorf zu unterrichten. Obwohl es keine staatliche Unterstützung gibt, kämpft er seit Jahren für den Bau einer Schule, um den Kindern dort durch Bildung eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Quelle: Arte