Foto: Gropyus
Serieller Holzbau soll den Wohnungsbau günstiger und nachhaltiger machen; Madrid nutzt die Metro zum Paket-Transport, um die Straßen zu entlasten; und „lebendige Bücher“ kommen in Grundschulen, um Vorurteile abzubauen: Unsere neue Ausgabe ist da
In Deutschland fehlen hunderttausende Wohnungen, doch die Baukosten sind hoch. Beim seriellen Bauen sinken sie deutlich. Ein Start-up nutzt dafür vor allem Holz. So will es den Wohnungsbau gleichzeitig nachhaltig und bezahlbar machen.
Quelle: Tagesschau
Der Boom im Online-Handel sorgt in vielen Städten für verstopfte Straßen, auch in Madrid. Seit kurzem nutzt die Stadt deshalb die Metro, um Pakete zu transportieren. Empfänger können ihre Päckchen gleich in der U-Bahn-Station abholen. Künftig soll der Ansatz ausgebaut werden.
Quelle: SRF
Bei starken Entzündungen entsendet das Immunsystem spezielle Zellen aus dem Knochenmark. Doch deren Menge ist begrenzt. Ein Start-up aus Dresden will die MSCs nun im industriellen Maßstab aus abgeschnittenen Nabelschnüren gewinnen und dadurch viele Leben retten.
Quelle: MDR
Ein Forschungsteam der Universitäten Cambridge und Southampton hat den ersten Impfstoff entwickelt, der vollständig von künstlicher Intelligenz entworfen wurde. Der Impfstoff soll gegen ganze Virengruppen schützen, selbst gegen zukünftige Mutationen. Noch sind allerdings weitere Tests notwendig.
Quelle: Euronews
Vier Jahre nach der Umweltkatastrophe in der Oder hat das Leibniz-Institut für Gewässerökologie festgestellt, dass sich die Fisch- und Muschelbestände weiter erholen. Um einen erneuten Goldalgenausbruch zu verhindern, plant die polnische Regierung derzeit außerdem eine Entsalzungsanlage sowie Speicherbecken.
Quelle: rbb24
Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat in den ersten fünf Monaten dieses Jahres etwa zwölf Prozent mehr gespendete Organe als im Vorjahreszeitraum verzeichnet. In Berlin haben sich die Spenden gar beinahe verdoppelt. Dennoch fehlen jedes Jahr weiterhin tausende Spenderorgane.
Quelle: Spiegel
Sind Menschen auf neue Nieren angewiesen, kommen die Spenden häufig aus dem näheren Umfeld. Aufgrund von Gewebeunverträglichkeiten klappt das jedoch nicht immer. In den Niederlanden gibt es deshalb das Überkreuz-Spenden-System: Angehörige spenden eine Niere an einen Fremden; dafür erhalten Bedürftige ein Organ von einem anderen Unbekannten.
Quelle: Arte
Immer mehr Firmen und Läden dimmen zu bestimmten Zeiten das Licht, schalten Musik ab und reduzieren auch sonstige Reize auf ein Minimum. Die „stillen Stunden“ sollen den Besuch für Menschen mit Autismus, ADHS oder chronischer Erschöpfung angenehmer machen. Die Idee stammt aus Neuseeland.
Quelle: Deutsche Welle
Mitten in Chan Junis im zerstörten Gazastreifen üben sich Mädchen und junge Frauen dreimal die Woche im Boxen. Das Training sorgt für Ablenkung und eine neue Gemeinschaft. Zudem hilft es den Mädchen, Schmerz und Wut auszudrücken und neues Selbstvertrauen zu schöpfen.
Quelle: Deutsche Welle
Danni Herrmann sitzt im Rollstuhl und besucht zweimal pro Woche Schulklassen, um als „lebendiges Buch“ über ihr Leben mit Behinderung aufzuklären. Organisiert werden die Fragerunden vom Verein „Lebendige Bibliothek“, der damit Perspektiven erweitern und Vorurteile abbauen will.
Quelle: RBB
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Quelle: In eigener Sache