Foto: Alex Gallegos / Unsplash (CC0)
In Afrika beschleunigt sich der Ausbau der Solarenergie; eine U-Bahn-Station in Warschau hat jetzt eine Bibliothek; und ein finnisches Konzept schafft neue Freundeskreise für Menschen, die sich einsam fühlen: Unsere neue Ausgabe ist da
Obwohl Afrika über beste Bedingungen verfügt, steht dort nur ein kleiner Teil der Solaranlagen weltweit. Doch im vergangenen Jahr hat sich das Wachstum stark beschleunigt – nicht nur in Algerien, sondern auch in Ländern wie Sambia, Ruanda, Senegal und Nigeria.
Quelle: Deutsche Welle
Für einen neuen Fonds will die brasilianische Regierung mehr als 100 Milliarden Euro mobilisieren. Mit seinen Gewinnen sollen tropische Regenwälder weltweit geschützt werden. Nun ist klar: Deutschland unterstützt die Initiative mit einer Milliarde Euro.
Quelle: Tagesschau
Allein in Deutschland haben dutzende kirchliche Einrichtungen angekündigt, auf Investitionen in fossile Energien zu verzichten, darunter evangelische Landeskirchen und Diakonien sowie die katholische Pax-Bank. Im Vergleich zu anderen Finanzhäusern ist die Bilanzsumme der Bank jedoch gering.
Quelle: taz
In Duisburgs Hafen geht die erste größere Anlage in Betrieb, die klimafreundliches synthetisches Erdgas (SNG) erzeugt. Dieses soll in Zukunft dabei helfen, fossile Kraftstoffe wie Diesel und Benzin ersetzen, etwa in der Schifffahrt und im Flugverkehr. Laut Hersteller bindet die Anlage pro Jahr rund 40 Tonnen CO2.
Quelle: WDR
Vor acht Jahren führte Hessen als erstes deutsches Bundesland ein kostenloses ÖPNV-Ticket für alle Landesbeschäftigten ein. Die Zahlen zeigen, dass sich der Schritt gelohnt hat: Insgesamt sollen rund 36.000 Autos weniger auf Hessens Straßen unterwegs sein.
Quelle: Hessenschau
Bisher müssen sich Diabetiker Insulin per Spritze injizieren. Chinesische Forschende haben nun ein Wirkstoffpflaster entwickelt, das Insulin durch die Haut in die Blutbahn schleust. Vorläufige Tests zeigen, dass es den Blutzuckerspiegel zuverlässig senkt und länger wirkt als gespritztes Insulin.
Quelle: Deutschlandfunk Nova
Nicht nur in Deutschland schauen die meisten Menschen in der U-Bahn mittlerweile auf ihr Smartphone. In einer Metrostation in Warschau gibt es jetzt ein analoges Gegenprogramm: eine kleine Bibliothek mit schickem Design und hydroponischen Pflanzen.
Quelle: Deutsche Welle
In Osnabrück bieten zwei geflüchtete Friseurinnen aus dem Iran ehrenamtlich Wellnessnachmittage in Seniorenheimen an. Einmal im Monat schneiden sie älteren Frauen die Haare und tragen Make-up auf. So können sie trotz ihres Arbeitsverbots Kontakte knüpfen und ihr Deutsch verbessern.
Quelle: NDR
Ein finnisches Konzept hat zum Ziel, aus zehn einsamen Unbekannten durch moderierte Treffen Freunde zu machen.12.000 Menschen haben bereits mitgemacht. Zwei Drittel sind nach zehn Jahren immer noch dabei. Sogar die Lebenserwartung steigt. Inzwischen gibt es die Gruppen auch in Deutschland.
Quelle: SWR