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Der Anteil der ländlichen Haushalte in Indien mit Trinkwasseranschluss hat sich innerhalb weniger Jahre verfünffacht; EU-Firmen dürfen fabrikneue Kleidung nicht mehr vernichten; und Rom bietet kostenlose Besuche in klimatisierten Kinos an: Unsere neue Ausgabe ist da
Bis vor wenigen Jahren hatten nur wenige ländliche Haushalte in Indien Trinkwasser aus dem Hahn. 2019 setzte sich die Regierung das Ziel, sie alle ans Wassernetz anzuschließen. Nun zeigt die Initiative Erfolge. Von den fast 200 Millionen ländlichen Haushalten Indiens haben mehr als 80 Prozent einen Trinkwasseranschluss. Zuvor waren es nur 16,7 Prozent (Artikel auf Englisch).
Quelle: Mint
In Indien hat der erste wasserstoffbetriebene Zug seinen Betrieb aufgenommen. Der Personenzug wurde auch in Indien entwickelt und kann etwa 2.600 Fahrgäste befördern. Auf noch nicht elektrifizierten Strecken soll er Züge mit Dieselloks ersetzen.
Quelle: ZDF
Bei der Erzeugung von Wärme lässt sich die Energie der Sonne noch wirksamer nutzen als bei der Stromerzeugung. In Leipzig nimmt nun die bisher größte Solarthermie-Anlage Deutschlands ihren Betrieb auf.
Quelle: Klimareporter
Neben seiner Größe soll das Gebäude auch bei der Klimabilanz neue Maßstäbe setzen, da ein neuer Beton mit geringerer CO2-Bilanz verwendet wird. Zudem wird beim 3D-Druck von Gebäuden weniger Material gebraucht und es entstehen weniger Bauabfälle.
Quelle: euronews
Unternehmen in der EU dürfen fabrikneue, unverkaufte Kleidung und Schuhe künftig nicht mehr vernichten. Noch gelten allerdings Übergangsfristen. Die Maßnahme soll die massive Ressourcenverschwendung in der Textilbranche bremsen.
Quelle: n-tv
Das Zentrum „Discover“ in Florenz widmet sich der Prävention digitaler Mediensucht und der Förderung einer bewussten Smartphone-Nutzung. Während in anderen Ländern strikte Verbote eingeführt werden, setzt es auf präventive Bildung in Form von Workshops, Medienkompetenz-Kursen und Kreativprojekte.
Quelle: Euronews
Um ihrem drohenden Aussterben entgegenzuwirken, werben immer mehr spanische Dörfer gezielt um digitale Nomaden. Während diese in Metropolen wie Madrid um Raum kämpfen müssen, finden sie auf dem Land nicht nur schnelles Internet, sondern auch bezahlbarem Wohnraum – und helfen Schulen und Geschäften zu überleben.
Quelle: Deutschlandfunk Kultur
Im Süden Europa schlägt die Hitze noch härter zu als bei uns. Italiens Hauptstadt Rom bietet deshalb in elf klimatisierten Kinos kostenlose Filmvorführungen an. Das Programm erweitert das bestehende Netzwerk an Kühl-Oasen in der Stadt und ist benannt nach einem US-Filmklassiker von 1983: „The Big Chill“.
Quelle: Deutschlandfunk Kultur
Für Tierversuche müssen jährlich Millionen Tiere leiden oder sogar sterben. Im Labor gezüchtete Organoide können einen Teil dieser Versuche ersetzen. Die dreidimensionalen Gewebestrukturen ähneln echten menschlichen Organen. Noch steht die Forschung allerdings vor einigen Herausforderungen.
Quelle: Deutschlandfunk
Es gibt Frauen, die in ihrer Kindheit nie Fahrrad fahren durften, obwohl all ihre Brüder es taten. Eine von ihnen ist die 46‑jährige Liliane aus Kamerun. In Kursen von Bike & Belong lernen sie und andere eingewanderte Frauen das Radfahren doch noch. Denn es verbessert nicht nur die Mobilität, sondern gibt vielen auch ein Gefühl von Freiheit und Selbstständigkeit.
Quelle: SWR