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Nach einem dreiwöchigen Experiment sprechen sich zehntausende Jugendliche für Beschränkungen der Social-Media-Nutzung aus; ein neues Medikament verdoppelt die Überlebenszeit bei Bauchspeicheldrüsenkrebs; und Satelliten und Gentests helfen beim Schutz von Nashörnern und Gorillas: Unsere neue Ausgabe ist da
Drei Wochen lang verzichteten rund 70.000 Schülerinnen und Schüler in Österreich freiwillig auf ihr Smartphone oder zumindest auf Social-Media-Apps. Nun zeigt die Auswertung: Schlaf, Wohlbefinden und psychische Gesundheit haben sich in der Zeit deutlich verbessert. Rund zwei Drittel der Jugendlichen befürworten nun sogar Einschränkungen bei der Social-Media-Nutzung.
Quelle: ORF
Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den aggressivsten und am schwersten zu bekämpfenden Krebsarten. Wenige Betroffene überleben nach der Diagnose länger als ein Jahr. Ein neues Medikament verdoppelt die Überlebensdauer und hat gleichzeitig geringere Nebenwirkungen als die gängige Chemotherapie.
Quelle: Bild der Wissenschaft
Bei einer chronischen Hepatitis-B-Infektion müssen Betroffene oft lebenslang Tabletten einnehmen. Nun zeigen zwei neue Studien, dass eine neue Therapie die Krankheit so gut eindämmt, dass die Patienten als geheilt gelten. Davon profitiert zwar nur ein Teil der Betroffenen. Trotzdem stehen die Chancen auf eine Zulassung gut.
Quelle: Süddeutsche Zeitung / MSN
Bisher verursacht der Antrieb von Kreuzfahrt- und Containerschiffen hohe Emissionen. Ein britisches Institut hat nun eine schwimmende Plattform entwickelt, um solche Schiffe unterwegs mit Solarstrom zu versorgen. Dafür sorgt ein modulares System aus Solarzellen, Batterien, Brennstoffzellen und Tanks.
Quelle: Golem
Laut einer Marktanalyse des Fraunhofer-Instituts ist der Preis gebrauchter Elektroautos mittlerweile weitgehend auf dem Niveau vergleichbarer Verbrenner angekommen. Möglich machen das unter anderem die hohen Neuzulassungen von E-Autos der Jahre 2020 und 2021.
Quelle: Heise
Nach 341 Jahren hat die französische Nationalversammlung das Sklavereigesetz aufgehoben. Die Abschaffung des „Code Noir“ ist vor allem ein symbolischer Akt und ein Versuch, sich der eigenen Kolonialgeschichte zu stellen. Präsident Macron schließt nun auch erstmals Reparationen nicht mehr aus.
Quelle: ORF
Für die knapp 23.000 verbleibenden Nashörner in Asien und Afrika zählt bei einem Angriff von Wilderern jede Minute. Eine neue Technologie, die die Bewegungen der Tiere mit Hilfe von Satelliten verfolgt, soll sie nun besser schützen. In kleinen Tests hat das System sehr gute Ergebnisse erzielt. Jetzt wird es ausgebaut.
Quelle: Watson
Die Berggorillas in Ruandas „Volcanoes National Park“ sind schwer zu entdecken. Das erschwert ihre Überwachung und ihren Schutz. Forschende setzen deshalb auf die eDNA-Technologie, bei der DNA-Spuren aus Wasser-, Boden- und Luftproben entnommen werden. Die Methode könnte den Artenschutz grundlegend verändern.
Quelle: SRF
Rund 550 Millionen Menschen in Indien brauchen eine Brille. Doch fast die Hälfte von ihnen kann sich keine leisten. Die Organisation GoodVision will diese Lücke schließen und verteilt deshalb Brillen, die weniger als zwei Dollar kosten.
Quelle: Deutsche Welle
Martin Aufmuth war Lehrer für Mathe und Physik in Erlangen, als er begann, in seiner Kellerwerkstatt eine extrem günstige Brille zu entwickeln, die Betroffene selbst herstellen können. Mittlerweile ist sein Verein auf drei Kontinenten aktiv und hilft hunderttausenden Menschen. (Archiv)
Quelle: ARD