Immer mehr Unternehmen führen die Vier-Tage-Woche bei gleicher Bezahlung ein; die internationale Staatengemeinschaft will mit fast 12 Milliarden Euro die „Great Green Wall“ südlich der Sahara fördern; und Kinderrechte sollen im Grundgesetz verankert werden: Hier kommt unsere neueste Ausgabe
Immer mehr Unternehmen rund um den Globus führen die Vier-Tage-Woche ein – bei gleichem Gehalt. Kern der Idee ist, dass Angestellte so seltener krank werden und länger für ihr Unternehmen arbeiten.
We see huge benefits‘: firms adopt four-day week in Covid crisis
Der (vorherige) Beitrag auf Focus Online stützt sich auf einen BBC-Text aus 2019. Dabei hat der „Guardian“ vor wenigen Tagen erst einen umfassenden Artikel veröffentlicht: Er beschreibt, wie die Pandemie die Ausbreitung der Vier-Tage-Woche gefördert hat (Englisch).
Mit der „Great Green Wall“ wollen die Staaten südlich der Sahara Milliarden Bäume pflanzen, um die Ausbreitung der Wüste zu stoppen. Nicht überall funktioniert das gleich gut. Nun will die internationale Gemeinschaft mit fast 12 Milliarden Euro helfen.
Kinderrechte sollten an anderen Stellen gestärkt werden
Die Große Koalition hat sich auf die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz geeinigt – und muss dennoch viel Kritik einstecken. Warum die bisherige Regelung nicht reicht und wie man Kindern besser helfen könnte. (Kommentar)
Ein Forschungsteam aus Deutschland und den USA hat errechnet, dass der Schutz den Regenwaldes das günstigste Mittel ist, um die Klimaerwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Es liefert damit ein starkes Argument gegen die Abholzung.
Probleme rund um die Klimakrise werden oft kleingeredet. Ein neues Online-Spiel hilft dabei, typische „Klima-Ausreden“ zu erkennen und richtig einzuordnen. Es stützt sich auf eine groß angelegte Studie.
Eine Modedesignerin in Uganda beseitigt mit ihrer neuen Idee nicht nur Berge von Plastikmüll, sondern hilft auch ihren gehörlosen Mitmenschen. Denn ihre halbdurchsichtigen Corona-Masken ermöglichen es wieder, von den Lippen abzulesen.
Die „Raupe Immersatt“ ist das erste Foodsharing-Café Deutschlands. Im Stuttgarter Westen kann man gratis essen, was andere wegwerfen würden. Nach der Pandemie soll es dort auch Kunst und Kultur geben.
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Trotz widriger Umstände und Armut kocht ein Teenager aus der türkischen Provinz mit wenig Zutaten viel und bricht nebenher auch noch Gender-Klischees. Auf Instagram hat er schon eine Million Follower.
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